Euer Trauredner in Stuttgart und darüber hinaus

Hi!

 

Wahrscheinlich sucht Ihr gerade nach einem Trauredner. 

 

Wenn Ihr mich ein bisschen besser kennenlernen wollt,  dann erzähle ich Euch am besten als Erstes, warum mich Köche faszinieren und was das mit Eurer freien Trauung zu tun hat:

 

Wie kam es dazu, dass Du Trauredner wurdest?

Das ist eine gute Frage. Ich würde sagen, das hat sich sehr langsam so entwickelt hat. Vor einigen Jahren hat mich das erste Mal ein Paar gefragt, ob ich Lust hätte, bei Ihnen in der Kirche die Traupredigt zu halten. Damals wusste ich noch gar nicht, dass es freie Trauungen gibt. Ich sagte "Ja". In dem Gottesdienst saß zufällig ein anderes Paar, das auch bald heiraten wollte.  Ihnen gefiel meine Traurede und so fragten sie mich für Ihre Trauung als Redner an. Das lief dann einige Zeit so über Mund-zu-Mund-Propaganda weiter.

 

Irgendwann fragte mich das erste Mal ein Paar, das über eine Freundin von mir gehört hatte, ob ich Ihre freie Trauung im Schloss Monrepos in Ludwigsburg gestalten würde. Da war ich ziemlich aufgeregt, weil ich so etwas ja noch nie gemacht hatte. Ich sagte wieder "Ja" und erlebte das erste Mal den Zauber und Charme der freien Trauung in ihrer Kombination aus Lockerheit und Festlichkeit.

 

Irgendwie sprach sich auch diese Trauung herum, sodass nach dieser ersten komplett freien Trauung weitere Anfragen ins Haus flatterten. Ich hatte damals noch keine Homepage und war verblüfft, wie schnell sich das entwickelte. Zunächst waren es vor allem Freunde von Freunden, die fast alle in der Nähe von Stuttgart heirateten. Irgendwann entschied ich dann, dass es wohl doch Sinn machen würde, eine Homepage zu starten, um die Kommunikation etwas zu vereinfachen.

 

Über die Jahre fragte ich mich wieder, ob mir das Hochzeitsredner-Dasein noch aufrichtig Spaß macht – ich hatte das ja nicht so geplant. Jedes Mal, wenn ich mir diese Frage stellte, musste ich nur an das Gefühl direkt nach der freien Trauung denken und wusste: Das ist mein absoluter Traumjob! Ich meine, wer hätte nicht Lust, sich hauptberuflich mit der Liebe zu beschäftigen? Für mich kommt hier alles zusammen, was mir Freude bereitet: In die individuellen Liebesgeschichten meiner Brautpaare eintauchen und deren Schätze entdecken, vor Leuten sprechen, kreativ sein, meine eigene Herangehensweise entwickeln dürfen usw.

 

Mittlerweile ist das Trauredner-Dasein mein Hauptberuf geworden und ich empfinde es wirklich als großes Privileg, so viele persönliche, ja intime, Momente nicht nur zu begleiten, sondern sogar gestalten zu dürfen. Ich merke, dass es für meine persönliche Motivation wichtig ist, meine Arbeit nicht primär als Job zu sehen, sondern als Berufung. Hört sich wahrscheinlich ein bisschen hochtrabend an, ist aber so. :) Vielleicht war ich auch deshalb noch nie auf einer Hochzeits-Messe. Wer weiß, vielleicht kommt das eines Tages auch noch.

 

In jedem Fall: Falls Ihr bis hierhin gelesen habt, danke ich Euch für Euer Interesse und erzähle Euch auch gerne noch mehr, wenn wir uns persönlich kennenlernen.

 

Trauredner Nikolai Kohler auf einer freien Trauung auf dem Hof Leutenecker in Stuttgart

Wofür steht dusagstja?

Mir gefiel der Name dusagstja von Anfang an, weil darin genau die 3 Aspekte einer freien Trauung zum Ausdruck kommen, auf die es meiner Meinung nach ankommt.

 

du

Lange habe ich überlegt, ob ich meine Seite lieber IHRSAGTJA nennen sollte, denn das stimmt natürlich auch. Aber ist nicht gerade das bei einer Trauung so besonders, dass jeder einzeln für sich diese Worte "Ja, ich will!" zum anderen sagt?

 

Du wirst einzeln gefragt und sagst dann ganz persönlich "Ja". Irgendwie liegt da eine Kraft drin, dass die Frage eben nicht lautet: "Wollt ihr?" und Ihr dann zusammen antwortet: "Ja, wir wollen!" Vielmehr spürt Dein Partner darin, dass DU ja sagst, dass es Deine Entscheidung ist, für den Rest Deines Leben für Sie oder Ihn da zu sein.

 

 

sagst

Ich bin fasziniert von der Kraft von Worten. Worte können tatsächlich die Realität verändern. Sie können sogar eine neue Realität erschaffen. Ein paar Worte von Deinem Chef nach einem wichtigen Meeting zu Dir unter vier Augen: "Wie Sie das auf den Punkt gebracht haben war genial. Sie sind außergewöhnlich begabt, in dem was Sie tun. Ich bin froh, dass Sie in unserem Team sind!" Und sofort ändert sich die Realität. Man läuft aufrechter, ein Grinsen zaubert sich ins eigene Gesicht und plötzlich traut man sich mit neuem Selbstbewusstsein Probleme anzugehen, die man davor monatelang vor sich hergeschoben hat. Alles nur wegen 28 Worten.

 

Was wir sagen, macht einen Unterschied. Bei einer Trauung nutzt Du die Kraft der Worte für mit das Schönste, was die menschliche Sprache bereit hält: Du ver-sprichst einem anderen Menschen Deine Liebe. Du sagst etwas und diese wenige Worte bedeuten Deinem Partner unendlich viel. Sie schaffen Vertrauen und lösen Sicherheit, Geborgenheit und Freude aus.

 

 

ja

Ich liebe dieses Wort. Ehrlich gesagt glaube ich, dass wir alle dieses Wort lieben. Wenn jemand zu uns "Ja" sagt, ist das fast immer ein gutes Zeichen: "Ist Ihre Location an unserem Termin noch frei?" "Ja."; "Kann Onkel Frank zur Hochzeit kommen?" "Ja."; "Wird der Anzug rechtzeitig fertig?" "Ja." Wenn wir ein "Ja" hören, atmen wir meistens danach durch. Wenn jemand "Ja" zu uns sagt, bestätigt das uns und das fühlt sich gut an. 

 

Wenn das schon im Alltäglichen so schön ist, wieviel mehr, wenn Dein Partner bei Eurer Trauung "Ja!" zu Dir als ganzem Mensch sagt? Gibt es etwas Schöneres, als zu hören: "Ja, ich will mit Dir zusammen sein! Ja, ich will Dir für immer treu sein! Ja, Du bist die Liebe meines Lebens!"? Und das vor allen Menschen, die Euch wichtig sind. Aber nicht nur das: Auch Du wirst "Ja!" sagen zu Deinem Partner und Eurem gemeinsamen Weg. Während Du dieses Wort sagst, spürst Du, dass Du gerade jemand anderem eine sehr, sehr große Freude bereitest. JA sind nur 2 Buchstaben und doch eröffnen sich manchmal ganze Welten für den, der sie hört.

 

Dr.des. Diplom-Theologe Nikolai M. Kohler

Trauredner Nikolai Kohler stellt sich vor
  • Geboren wurde ich 1984 im schönen Stuttgart, um genau zu sein: in Bad Canstatt (VfB-Fans wissen, dass das ein wichtiger Unterschied ist).
  • Ich bin evangelischer Diplom-Theologe und habe somit einen christlichen Hintergrund. Studiert habe ich in Tübingen und Jerusalem.
  • Im Juli 2018 wurde ich in Tübingen mit einer Doktorarbeit über das Todesverständnis des Paulus promoviert (Genaueres dazu: hier).  
  • Meine drei Kinder Leonard, Ronja und Philippa halten mich mit den entscheidenden Fragen des Lebens auf Trab.: "Papa, warum können wir nicht mit einem Wasserflugzeug nach Italien fliegen?"
  • Ich liebe Barfußschuhe, Pferde (Araber um genau zu sein), Wellenreiten, Vivaldi, Tupac, Wing Tsun, Bitcoin, Snowboarden, Andrea Pirlo, ein leckeres grünes Thai-Curry, Kuchen-Streusel und den VfB Stuttgart.
  • Warum ich ein großer Fan von Fingerspitzengefühl bin, erfahrt Ihr hier.

 

P.S.: Ich spreche fließend Englisch und führe Eure Trauung auch gerne auf Englisch oder zwei-sprachig durch.